10 Dinge, die du so (vielleicht) noch nicht über Bali gelesen hast

Hier sind 10 Dinge, die du so sicher noch nicht über Bali gelesen hast.

1) Hähne
Hähne! Mit stolz geschwellter Brust begrüßen sie in Deutschland die Sonne. Nach einer halben Stunde bis Stunde hat der deutsche Hahn seinen Sold erledigt und schont sein zartes Stimmchen für den nächsten Morgen. Nicht so der balinesische Hahn:

Hähne und Hunde: viel vertreten auf Bali

Hähne und Hunde: viel vertreten auf Bali

er beginnt bereits frühzeitig mit dem Krähen, um ja nicht den richtigen Moment zu verpassen. Aber nicht nur er allein: alle Hähne der Nachbarschaft (und das sind schon einige auf einem balinesischen Dorf) wechseln sich fleißig ab, sodass ab ca. 4 Uhr die Sonne keine Minute ohne ein liebliches Krähen sein muss. Stimme schonen? Völlig überbewertet! Bis in die frühen Mittagsstunden zieht sich das Krähen hinein. Ohrstöpsel? Zwecklos!

2) Straßenhunde
Es gibt auf Bali unfassbar viele Straßenhunde. Und sie verteidigen ihr Revier. Jedoch haben wir die Erfahrung gemacht, dass hier der Spruch zutrifft „Bellende Hunde beißen nicht“! Die Hunde unterstützen übrigens tatkräftig die Hähne beim Sonnengruß!

3) Hupsystematik
Nicht nur auf Bali, ich glaube im gesamten asiatischen Raum ersetzt die Hupe an den Autos jegliche anderen Hilfsmittel. Doch die Hupe ist hier kein aggressives Werkzeug wie in Deutschland…Hier dient die Hupe als Blinker, Aufmerksammacher vor Kurven, Bescheidgeber auf hügeligen Straßen… Während der 3 Wochen haben wir versucht, die Systematik dahinter zu verstehen:
1x Hupen: „Ich überhole“ (Auto an Roller)
1x Hupen: „Achtung, ich fahre jetzt um die Kurve“
1x Hupen: „Unübersichtliche Straße ich koooomme…“
2x Hupen: „Ich überhole“
2x Hupen: „Achtung ich fahre um die Kurve und kann nicht ausweichen“
Und irgendwie hatten wir das Gefühl, dass die Systematik ist, dass es keine gibt! Hast du sie durchschaut?!?

4) Automarken
Eigentlich gibt es auf Bali nur 2 Automarken: Toyota und Suzuki. Ab und zu fährt einem mal ein etwas abgeranzter Mitsubishi-Pick-Up über den Weg, aber das ist schon eher die Seltenheit. Übrigens beschränken sich auch die Farben auf ca. 4. Super, wenn man dann seinen Fahrer finden möchte.

5) Autozustand
Man mag es bei den Verkehrsbedingungen kaum glauben, aber: die Autos auf Bali haben nur im seltensten Fall eine Schramme oder geschweige denn eine Beule. Wie machen die das nur?!

6) Ubud
Ubud- irgendwie habe ich damit etwas verbunden wie „zu sich selber finden“, „Karma spüren“, „Spirituelle Kraft sammeln“… In der Realität empfand ich es eher als „den Weg finden“, „Tourismus spüren“ und „Souvenirs sammeln“.
Ubud ist nicht (mehr) so romantisch und spirituell wie es vielleicht einmal war: der Vekehr ist laut, die Straßen sind voll und es reiht sich ein Tourishop an den nächsten. Trotz allem: Unbedingt hin. Mehr findest du auch in meinem Bericht über Ubud.

7) Google Maps
Vertraue niemals Google Maps wenn es um Routen auf Bali geht. Oder benutze den Faktor 1,5. Die Straßen sind einfach nicht immer so optimal. Hat Google Maps von Lovina nach Amed knapp 1,5 Stunden angegeben, haben wir (ohne einen Stopp) ca. 2,5 Stunden gebraucht. Von Ubud nach Lovina statt 1,5 Stunden 3 Stunden.

8) SIM-Karte
Auf jeden Fall die richtige Wahl: eine indonesische SIM-Karte kaufen. Vielleicht haben wir auch den falschen Anbieter gewählt, aber nur so viel: mit Indosat konnten wir ausschließlich innerhalb Indonesiens telefonieren und SMS schreiben. Hast du andere Anbieter, mit denen man auch auch zum Beispiel die Familie in Deutschland anrufen kann?

9) Geld / Wechselgeld
Ist dir das auch aufgefallen? Wenn wir abends was essen gegangen sind (I LOVE BALINESE FOOD), ist durch die taxes und dem service charge die Endsumme immer eine so krumme Zahl, dass es gar kein passendes Wechselgeld geben kann, da die Währung gar nicht so kleines Geld besitzt. Nicht schlimm, denn es geht für uns umgerechnet nur um ein paar Cent, aber trotzdem lustig.

10) Indonesisch
Da hab ich mir vorab extra ein Hörbuch gekauft und mir auch eine App zum Sprachen lernen runtergeladen um dann festzustellen: Auf Bali sprechen tatsächlich 99,5% der Menschen Englisch. Auch außerhalb der Touristenzentren. Allerdings: ein kleines Terima kasi kommt immer gut an 😉

 

 

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