Ubud – da musst du hin

Ubud gilt als das kulturelle Zentrum von Bali.
Ganz in der Nähe verbringen wir unsere ersten 5 Tage. Da ist es klar, dass ein Tagesausflug (okay bei uns waren es dann 3 Tagesausflüge) dorthin ein Muss ist.
B_Bali (43)

Unsere Erwartungen sind hoch, hatte meine Chefin doch erzählt, dass sie total romatisch mit dem Fahrrad über die Monkey Forest Road gefahren ist…Naja, es ist knapp 20 Jahre her, aber trotzdem!

Dementsprechend überrascht sind wir, als wir in Ubud ankommen und feststellen, dass Fahrrad fahren dort einem Selbstmordkommando gleicht, zumindest auf der Hauptstraße.
Als erstes suchen wir ein kleines Restaurant auf, dass in einer ruhigen Seitenstraße liegt und lassen es uns richtig gut schmecken. Der Kellner gesellt sich zu uns und erzählt uns vieles über Bali und das es die richtige Entscheidung war, den Süden Balis zu meiden, da es nicht das „wahre“ Bali ist. Das werden wir noch öfter hören.
Wir fühlen uns in unserer Entscheidung bestätigt und genießen guter Laune unser Essen.

Essen auf Bali - ein Genuss für Augen, Gaumen und Portemonaie

Essen auf Bali – ein Genuss für Augen, Gaumen und Portemonaie

Wir schlendern den ganze Nachmittag durch Bali, kaufen Sarongs und einen Hut für Dominik. Zum Abend hin wollen wir zu den Reisfeldern und dort in einem Restaurant unser Abendessen bei Sonnenuntergang genießen.

Wundervolle Tempelanlagen auf den Weg zu den Reisfeldern

Wundervolle Tempelanlagen auf den Weg zu den Reisfeldern

Wir fragen, in welche Richtung wir müssen
„Straight on, it’s about 2 kilometres“
Das hört sich doch gut an.
Nach ca. einer halben Stunde fragen wir erneut Männer am Straßenrand
„Straight on, maybe 2 kilometres“
Es beginnt zu dämmern und mir dämmert es, dass wir den Sonnenuntergang wohl knicken können.
Nach weiteren 40 Minuten kommt uns eine Gruppe junger Männer entgegen, die wir fragen, wie weit es noch ist.
„From here it’s about 40 minutes“
Okay das reicht. Wir drehen um und gehen in ein Restaurant auf der Monkey Forest Road, dem Ibu Rai Restaurant. Wirklich lecker 🙂

Als wir das zweite Mal nach Ubud reinfahren, schlendern wir wieder über die Märkte, genießen frische Fruchtsäfte und halten Ausschau nach einem Spa.
Was vielleicht sinnvoll zu wissen ist: Die Spas hier sind um einiges zweckmäßiger, keine so romatisch-schöne Aufmachung wie hier in Deutschland, aber die Massagen sind nicht weniger gut, im Gegenteil: Wir waren 2x bei „Magic Fingers“ (okay, der Name ist etwas fragwürdig, aber die Massagen waren beide Male richtig gut und wirklich günstig 😉 )

Einen Nachmittag in Ubud kann man auch fantastisch im Cafe Lotus verbringen. Auch hier: Leckere frische Fruchtsäfte und ein toller Ausblick. So lässt es sich leben.

Der Ausblick im Café Lotus

Der Ausblick im Café Lotus

In vielen Reiseführern wird das „Ibu Oka“ damit beschrieben, dass es dort das beste Spanferkel auf ganz Bali gibt.
Das können wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Mittlerweile gibt es 3 Ibu Okas, alle vom selben Besitzer, aber an unterschiedlichen Standorten (die Reiseführer scheinen ihm touristischen Reichtum beschert zu haben 😉 ).
Wichtig: Früh genug da sein! Abendessen kann man da nicht, denn meistens ist schon um 14 Uhr Schluss, eben dann, wenn kein Schwein mehr da ist.
Wie es so häufig ist, sind unsere Erwartungen durch die Anpreisungen in diversen Reiseführern unermesslich hoch.
Und was soll ich schreiben: ja es ist lecker, aber unsere Erwartungen werden nicht erfüllt. Geh dort hin ohne Erwartungen und du wirst es wahrscheinlich richtig lecker finden 🙂

Generell ist Ubud einfach wundervoll, jedoch sollte man sich keine falschen Hoffnungen machen, dass man dort total veträumt als einziger Reisender durch die Straßen schlendert. Der Tourismus ist auf Bali schon lange angekommen und natürlich auch hier. Trotz allem zählt Ubud zu den schönsten Plätzen auf Bali, und da wir außerhalb in einem Dorf gewohnt haben, wo wir genau dieses Gefühl von veträumtem Schlendern zwischen all den freundlichen Indonesiern hatten, fanden wir Ubud einfach nur schön (und lecker 😉 )

Wie hast du Ubud empfunden?

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