Koh Mook

Koh Mook (auch Ko Muk) – die kleine Insel im Süden Thailands ist noch nicht überlaufen, auch in der Hauptsaison nicht. 3 Nächte waren wir dort, es war Liebe auf 2., nicht auf den 1. Blick!

12493798_1953242938233241_119716289671741323_o

Du fragst dich jetzt sicher warum…

Doch von Vorne: Angereist sind wir von Koh Lanta aus mit der Fähre. Da das Wasser sehr flach abfallend ist, müssen die letzten Meter mit einem Longtailboot zurückgelegt werden.

12485957_1953242571566611_873261222600045169_o

Die letzten Meter werden mit dem Longtailboot zurückgelegt.

Den Strand den wir sehen, sieht super aus: Palmen, heller Sand, alles top.
Doch wir fahren weiter… und können unseren Augen kaum trauen: WOW! Die Sandzunge, die sich ins Meer erstreckt ist noch schöner als der Strand zu Beginn.

Doch auch dies ist nicht unser Strand. Für uns geht es weiter um die Insel zu einem… moment! Das soll unser Abschnitt sein? Müll, dreckiges Wasser. Wir sind schon ziemlich enttäuscht.

Aussteigen bitte.

Die Frage, wie tief das Wasser sei (wir haben ja unsere Rucksäcke auf dem Rücken) wird mit fragendem Blick hingenommen.
Warum erklärt sich uns, als wir aus dem Boot steigen: Das Wasser hat gerade mal 10 cm, ist allerdings so dreckig, dass wir den Boden nicht sehen können.

Unsere Unterkunft sind kleine Bambushütten, die wirkliches Insel-Feeling vermitteln. Die Besitzer sind sehr nett und hilfsbereit.
Da es mittlerweile spät ist, essen wir nur schnell eine Kleinigkeit und gehen ins Bett.
Apropros Bett: Freuen wir uns sonst immer über harte Matratzen, nimmt es hier doch noch eine andere Form an. Nachts wachen wir mehrmals auf, weil uns als Seitenschläfer die Hüften weh tun. Die Matratze gleicht eher einer dünnen Matte. Aber gut, für ein paar Tage reichts… noch sind wir ja jung 😉

12471380_1953242684899933_7615969775570357735_o

Unsere kleine, feine Hütte auf Koh Mook

Am nächsten Tag machen wir uns auf die Suche nach einem schönen Strand.
Zum Glück ist dieser dann doch nicht so weit: 5-7 Minuten durch das Dorf und dann sind wir schon fast an der Landzunge mit dem wunderbar weichem Sand und dem schönen Wasser. So lässt es sich leben!

Ein absolutes Must-Do ist der Ausflug zur Emerald Cave.
Es gibt auch geführte Touren (auch von anderen Inseln aus), dort bekommen alle Ausflügler eine Rettungsweste, halten sich an den Schultern fest und schwimmen in die Höhle hinein.
Das ist nicht das, wie wir es machen wollen.
Am Abend zuvor hatten wir ein anderes Pärchen kennengelernt, die ebenfalls dorthin wollen.

Kanus kann man am Charlie Beach in dem Hotel direkt am Strand mieten. Von dort geht es auch direkt los.

Im Reiseführer steht: 15 Minuten mit dem Kanu.

Klar, als Olympionic sicher kein Problem.
Wir brauchen 40 Minuten.
Diese Zeit kommt allerdings dadurch zustande, dass wir bereits 100m von Strand entfernt das erste Mal kentern!
Großes Kino: hatte ich meinen Liebsten doch noch gefragt „Sollen wir die Spiegelreflex nicht sicherheitshalber in ne Plastiktüte packen?“, „Nein, die ist doch im Rucksack und da pass ich auf, dass der nicht nass wird“.
Leider meint mein Liebster, aus den Kanufahren einen sportlichen Wettkampf zu machen und beginnt wie ein Hochleistungssportler zu paddeln. Und dann passierts: Wir kippen!
Meine Laune ist also schon grandios: Wir im Wasser, Rucksack mit Kamera im Wasser (Anmerk. Investition in eine gute Kameratasche lohnt sich: der Kamera ist nichts passiert), wir kommen nicht zurück ins Kanu…
Also zurück zum Strand!

Danach bin ich „etwas“ unentspannt: Bei jeder Welle krieg ich die Krise, denk wir kippen wieder um.
Gefühlte Stunden später sind wir am Eingang der Höhle.
Schon ein komisches Gefühl. Wir haben vorher gelesen, dass der Tunnel eine kleine S-Kurve macht.
Los geht’s… nach 70 Metern öffnet sich der Tunnel und wir sind in der Höhle.
Ich fühle mich wie in „The Beach“, denn wir sind extra später losgefahren, sodass wir zwischenzeitlich tatsächlich allein sind (mit Ausnahme von dem Pärchen, mit dem wir gemeinsam die Tour machen).

km

Emerald Cave

Es hat sich definitiv gelohnt!

Die restlichen Tage verbringen wir am Strand, lernen einen vierbeinigen Kumpel kennen und genießen es, die Seele einfach baumeln zu lassen.

Koh Mook – Insel-Liebe auf den 2. Blick!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s